eVideo: Sportpsychologie 04 - Schreien alleine genügt nicht (1)

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eVideo: Sportpsychologie 04 - Schreien alleine genügt nicht (1)


Art.Nr. 46044


Referent: Prof. Dr. Sigurd Baumann  Spielzeit: ca. 37 Minuten  Folien: 19

 

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Produktbeschreibung

eVideo: Sportpsychologie 04 - Schreien alleine genügt nicht (1)

Referent: Prof. Dr. Baumann
Spielzeit: ca. 37 Minuten
Folien: 19

Schreien alleine genügt nicht (1)

„Fußball ist ein Laufspiel! Bewegt Euch, Leute! Steht nicht rum!“

Ein Trainer, der mit solchen Worten und lauter Stimme auf seine Spieler einwirkt, ist der Meinung, dass sich die Spieler zu wenig bemühen. Er unterliegt der irrigen Meinung, dass er durch sein gezeigtes Verhalten am Spielfeldrand eine Verbesserung des Spiels erreichen kann.

Doch die Spieler zeigen nicht die erwünschte Reaktion.

  1. Sie laufen zwar mehr, wissen aber nicht wohin.
  2. Sie zeigen hohe Einsatzbereitschaft, der Effekt bleibt jedoch aus.
  3. Die Spielqualität nimmt sogar ab, teilweise herrschen chaotische Verhältnisse auf dem Platz.

Ein Trainer muss wissen, auf welche Weise und mit welchen Mitteln er auf die Spieler einwirken kann um ein wünschenswertes Spielverhalten zu erreichen. Es geht um das das verstandesmäßige Erfassen des Spiels und um die Bedeutung der damit einhergehenden Emotionen und Gefühle.

Um die entsprechende Wirkung bei den Spielern zu erreichen, stehen dem Trainer folgende Instrumente zur Verfügung:

  1. die Sprache,
  2. die Stimme
  3. die Mimik
  4. und die Körpersprache.

Je nachdem in welcher Situation und zu welchem Zeitpunkt sie zur Anwendung gelangen, haben sie unterschiedliche Auswirkungen auf Denken und Gefühle der Spieler.

Sie können sowohl zu höherem Spielverständnis, zur positiven Emotionalisierung führen als auch, falsch angewendet, zu Leistungsabfall, zu Verunsicherung und Missverständnissen.

Der Trainer als Coach ist für die Leistungsentfaltung der Spieler verantwortlich.

Dazu reicht fußballerische Kompetenz allein nicht aus.

Das Wissen um die Wirkung der eigenen Persönlichkeit nach außen verlangt vom Trainer ein psychologisches Rüstzeug und die Einsicht dass er, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, auch ein kleiner Schauspieler sein muss, um Sprache, Stimme und Körpersprache in Einklang zu bringen.

Nur dann ist eine wünschenswerte Reaktion der Spieler zu erreichen.

  1. Handelt der Trainer ausdruckszentriert, d h. geht es ihm vor allem um die Darstellung seiner eigenen Persönlichkeit?
  2. Handelt der Trainer wirkungszentriert, d.h. geht es ihm um die bewusste und gezielte Einwirkung auf das Verhalten der Spieler?

Diese und weitere damit zusammenhängende Fragen und Antworten sind Themen in diesem Seminar.

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